Geschäftsordnung
des Vereinsvorstands  und der Ausschüsse des Freundeskreises Salzmannschule e.V. [1]

§1
Zweck und Geltungsbereich

Die Geschäftsordnung regelt die Verfahrensweise bei Sitzungen des Vereinsvorstands, der von  der Mitgliederversammlung gemäß §10 der Satzung eingesetzten Ausschüsse und Kuratorien sowie der vom  Vereinsvorstand eingesetzten Arbeitsgemeinschaften (zusammenfassend: Gremien). Vorschriften der Satzung und des Vereinsrechts und sonstige übergeordnete Rechtsvorschriften bleiben unberührt.

§2
Anwesenheit und Mitarbeit der Mitglieder

(1) Die Mitglieder der Gremien sind verpflichtet, an den Sitzungen der Gremien, denen sie angehören, teilzunehmen und an der Arbeit dieser Gremien mitzuwirken.

(2) Für jede Sitzung eines Gremiums wird eine Anwesenheitsliste aufgelegt, in die sich die anwesenden Mitglieder eintragen.

(3) Mitglieder, die aus triftigen Gründen an einer Sitzung nicht teilnehmen können, sollen dem Vorsitzenden des Gremiums rechtzeitig davon in Kenntnis setzen. lm Protokoll einer Sitzung wird in der Anwesenheitsliste zwischen anwesenden Mitgliedern, Gästen, und abwesenden entschuldigten und unentschuldigten Mitgliedern unterschieden.

§3
Einladung und Tagesordnung

(1) Der Freundeskreisvorsitzende  legt rechtzeitig vor Beginn eines Schuljahres einvernehmlich mit dem Schulleiter halbjährig die vorläufigen Termine für die Vorstandssitzungen fest.

(2) Der Vorsitzende [2] setzt Zeit und Ort der Sitzung fest und beruft das Gremium spätestens eine Woche vor der Sitzung unter Bekanntgabe der vorläufigen Tagesordnung schriftlich ein.

(3) In dringenden Fällen kann der Vorsitzende das Gremium in Abweichung von Abs. 1 kurzfristig schriftlich oder mündlich einberufen. In der Sitzung ist vor Eintritt in die Tagesordnung das Einverständnis des Gremiums mit der nicht gemäß §3 (1) erfolgten Einladung durch Abstimmung festzustellen.

(4) In eiligen Fällen kann, sofern nicht mindestens zwei Mitglieder dem Verfahren  widersprechen, auf dem Wege der Umfrage ein Beschluss eingeholt werden.  Auf diese Weise gefasste Beschlüsse sind auf der nächsten Sitzung mitzuteilen und im Protokoll festzuhalten.

(5) Der Vorsitzende muss das Gremium innerhalb von 14 Tagen einberufen, wenn mindestens ein Drittel der Mitglieder dies mit einem begründeten und persönlich unterzeichneten Antrag verlangt.

(6) Die Sitzungen von Gremien, die sehr unregelmäßig oder in großen Zeitabständen tagen, sollen mindestens eine Woche vor dem Versand der Einladung vorangekündigt werden; dabei soll auch zur Einreichung von Tagesordnungspunkten aufgefordert werden. Diese Vorankündigungen sind unverbindlich und ersetzen nicht die ordnungsgemäße Einladung.

(7) Anträge zur vorläufigen Tagesordnung, die dem Vorsitzenden von Mitgliedern des Gremiums rechtzeitig vor Versand der vorläufigen Tagesordnung zugestellt werden, sollen in diese aufgenommen werden.

(8) Anträge zur Tagesordnung sind schriftlich zu stellen; sie sollen einen Betreff, die Begründung des Antrages und ggf. den Wortlaut des vom Gremium zu fassenden Beschlusses enthalten.

(9) Die endgültige Tagesordnung wird nach Eröffnung der Sitzung und Prüfung der Beschlussfähigkeit durch den Vorsitzenden festgestellt. Eine Erweiterung der Tagesordnung gegenüber der vorläufigen ist genehmigt, wenn ihr nicht mehr als ein Mitglied widerspricht. Zu Tagesordnungspunkten, die zusätzlich auf die Tagesordnung gesetzt wurden, kann ein Beschluss nicht gefasst werden, wenn mindestens zwei Mitglieder dem widersprechen. Verhandlungsgegenstände, die nicht auf der endgültigen Tagesordnung stehen, dürfen nicht beraten werden.

(10) Der Vorstand kann durch Beschluss Verhandlungsgegenstände von der Tagesordnung absetzen.

§4
Öffentlichkeit

(1) Die Sitzungen des Vereinsvorstands  sind für Mitglieder des Freundeskreises,  Lehrer und Erzieher der Salzmannschule, Mitglieder der vom Vereinsvorstand eingesetzten Gremien sowie dem gewählten Sprecher der Schüler und Elternschaft öffentlich. Die Öffentlichkeit kann ausgeschlossen werden; über den Antrag wird in nichtöffentlicher Sitzung verhandelt und abgestimmt. Personalangelegenheiten, Haushaltsberatungen und sonstige Angelegenheiten, die auf Grund gesetzlicher  Vorschriften oder nach der Natur der Sache vertraulich zu behandeln sind, werden in nichtöffentlicher Sitzung behandelt.

Von der Mitgliederversammlung berufene außerordentliche Vorstandsmitglieder werden in der Regel zu nichtöffentlichen Sitzungen des Vorstands mit Rederecht hinzugezogen. Das Rederecht kann zur Straffung der Beratungen eingeschränkt werden.

(2) Die Sitzungen der Ausschüsse, Kuratorien und Arbeitsgemeinschaften sind nichtöffentlich. Ein Ausschuss bzw. eine Kommission kann für eine gesamte Sitzung oder einzelne Tagesordnungspunkte mit Zweidrittelmehrheit die Öffentlichkeit herstellen, soweit nicht rechtliche Gründe dem entgegenstehen. Öffentliche Beratungen sind nicht zulässig

a) bei Haushaltsberatungen,

b) bei Besprechung von Personalangelegenheiten,

c) bei sonstigen Angelegenheiten, die auf Grund gesetzlicher  Vorschriften oder nach der Natur der Sache vertraulich zu behandeln sind.

(3) Ort, Zeit und vorläufige Tagesordnung der öffentlichen Sitzungen des Vereinsvorstands sind auf der Website des Freundeskreises  bekannt zu machen.

§5
Anhörung, beratende Mitwirkung

(1) Die Gremien haben das Recht, zu einzelnen Tagesordnungspunkten Sachverständige und andere Auskunftspersonen anzuhören oder mit beratender Stimme hinzuzuziehen.

(2) Die für die Anhörung oder beratene Mitwirkung einzuladenden Personen bestimmt das Gremium nach Anhörung der Antragssteller. Zur Vorbereitung der Anhörung oder beratenden Mitwirkung übermittelt der Vorsitzende den einzuladenden Personen die jeweilige Fragestellung, er kann sie zur Einreichung einer schriftlichen Stellungnahme auffordern.

(3) Bei einer Anhörung kann das Gremium beschließen, in eine allgemeine Aussprache mit der Auskunftsperson einzutreten.

(4) Der Freundeskreisvorsitzende  oder an dessen Stelle sein Stellvertreter kann an den Sitzungen der Ausschüsse beratend teilnehmen; er ist zu allen Sitzungen einzuladen.

§6
Vertraulichkeit, Verschwiegenheitspflicht

(1) Die Mitglieder von Gremien sind, auch nach Ablauf ihrer Amtszeit, zur Verschwiegenheit über Tatsachen verpflichtet, die ihnen bei der Behandlung von Personalangelegenheiten bekannt geworden sind. Im übrigen sind die Mitglieder von Gremien zur Verschwiegenheit in Angelegenheiten verpflichtet, die in nicht öffentlicher Sitzung behandelt worden sind und deren Geheimhaltung ihrer Natur nach erforderlich ist oder vom Gremium, insbesondere zum Schutz berechtigter Interessen einzelner, beschlossen wurde. Verschwiegenheitspflichten aufgrund eines Dienst- oder Arbeitsverhältnisses bleiben unberührt.

(2) Die Gremien können die Vertraulichkeit ihrer Verhandlungen im Einzelfall beschließen.

§7
Nichtbefassung,  Vertagung, Schluss der Beratung

(1) Das Gremium kann beschließen, sich mit einem Tagesordnungspunkt nicht zu befassen.

(2) Das Gremium kann die Beratung zu einem Tagesordnungspunkt vertagen oder schließen. Über den Antrag auf Schluss der Beratung ist vor dem Antrag auf Vertagung abzustimmen.

(3) Ist der Antrag auf Schluss der Beratung angenommen oder die Rednerliste erschöpft oder meldet sich niemand zu Wort, erklärt der Vorsitzende die Beratung für geschlossen.

(4) Die Anträge zu §7 Abs. 1 - 2 sind als Geschäftsordnungsanträge zu behandeln.

§8
Worterteilung zur Geschäftsordnung

(1) Der Vorsitzende erteilt das Wort in der Regel in der Reihenfolge der Wortmeldungen. Mitglieder, die zur Sache sprechen wollen, haben sich beim Vorsitzenden, der die Rednerliste führt, zu Wort zu melden. Das Gremium kann die Rednerliste schließen.

Zur Information oder zur direkten Gegenrede kann der Vorsitzende das Wort außerhalb der Rednerliste erteilen.

(2) Zur Geschäftsordnung muss das Wort bis zu Beginn einer Abstimmung jederzeit erteilt werden. Wortmeldungen zur Geschäftsordnung befassen sich ausschließlich mit dem Gang der laufenden Verhandlung oder mit der Verfahrensweise des Vorsitzenden. Sie werden durch Aufheben beider Hände oder durch Zuruf kenntlich gemacht. Der Redner nennt zuerst seinen Geschäftsordnungsantrag, dann begründet er ihn.

(3) Ein Antrag zur Geschäftsordnung ist angenommen, wenn sich kein Widerspruch erhebt. Erhebt sich Widerspruch, ist nach einer Gegenrede abzustimmen.

(4) Bei Anträgen zur Geschäftsordnung soll nicht länger als zwei Minuten gesprochen werden.

§9
Persönliche Erklärungen, Minderheitsvoten

(1) Jedes Mitglied eines Gremiums hat das Recht, persönliche Erklärungen abzugeben und in das Protokoll aufnehmen zu lassen.

(2) Zu einer persönlichen Erklärung wird das Wort erst nach Schluss oder Vertagung der Beratung erteilt. Der Redner darf nicht zur Sache sprechen, sondern nur Äußerungen in Bezug auf seine Person zurückweisen oder eigene Ausführungen klarstellen.

(3) Ebenso werden Minderheitsvoten auf Verlangen zu Protokoll genommen.

§10
Redezeit, Ruf zur Sache, Wortentziehung

(1) Alle Redner sind gehalten, ihre Beiträge in der dem Verhandlungsgegenstand angemessenen Kürze vorzutragen.

(2) Der Vorsitzende kann Redner, die vom Verhandlungsgegenstand abschweifen, zur Sache rufen.

(3) Zur Beschleunigung der Beratungen kann das Gremium darüber hinaus die Redezeit beschränken.

(4) Nach Überschreitung der Redezeit oder bei Nichtbeachtung des Rufs zur Sache kann der Vorsitzende einem Redner das Wort entziehen.

§11
Beschlussfähigkeit

(1) Die Vorstandssitzung ist beschlussfähig, wenn mindestens fünf Vorstandsmitglieder anwesend sind (§11 der Vereinsatzung). Die übrigen Gremien sind beschlussfähig, wenn bei der Beschlussfassung mehr als die Hälfte der Zahl der Mitglieder anwesend sind und die Sitzung ordnungsgemäß einberufen ist.

(2) Bei Beschlussunfähigkeit kann der Vorsitzende die Sitzung aufheben und einen Zeitpunkt und die nicht behandelten Tagesordnungspunkte für die nächste Sitzung bekannt geben. Die Mitglieder sind zu dieser Sitzung erneut einzuladen. In der Einladung ist ausdrücklich darauf hinzuweisen, dass die Zahl der anwesenden Mitglieder für die Beschlussfassung ohne Bedeutung ist, da wegen früherer Beschlussunfähigkeit zum zweiten Male zur Behandlung desselben Gegenstandes eingeladen wurde.

§12
Abstimmung

(1) Sofern sinnvoll, stellt der Vorsitzende bei der Abstimmung die Fragen so, dass sie sich mit Ja oder Nein beantworten lassen. In der Regel ist zu fragen, ob die Zustimmung erteilt wird. Über die Fassung des Antrags ist auf Verlangen das Wort zur Geschäftsordnung zu erteilen. Bei Widerrede gegen die vorgelegte Fassung entscheidet das Gremium.

(2) Unmittelbar vor der Abstimmung ist der Beschlussantrag auf Verlangen vorzulesen.

(3) Über Anträge wird in folgender Reihenfolge abgestimmt:

1. Anträge auf Schluss der Rednerliste

2. Anträge auf Schluss der Beratung

3. Anträge auf Aussetzung der Abstimmung

4. Anträge auf Vertagung

5. Anträge über Vorfragen, insbesondere Verweisung an Ausschüsse, Kuratorien, Arbeitsgemeinschaften und Einholung einer Auskunft

6. Anträge auf Änderung

7. Anträge zur Sache selbst.

(4) Über einen weitergehenden Antrag zur Sache ist zuerst abzustimmen. Lässt sich nicht eindeutig klären, welcher der weitergehende Antrag ist, so ist über den älteren zuerst abzustimmen.

(5) Will das Gremium zu einer Vorlage, die ohne formulierten Antrag eingereicht wurde, einen Beschluss fassen, so ist zunächst Antrag auf Schluss der Beratung zu stellen. Erst dann kann der entsprechende Sachantrag gestellt werden.

(6) Abgestimmt wird durch Handzeichen, Akklamation oder geheim unter Beachtung der Vorschriften der Vereinssatzung.

(7) Auf Antrag eines stimmberechtigten Mitgliedes muss geheim abgestimmt werden, sofern dem keine anderen Regelungen entgegenstehen.

(8) Beschlüsse sollen nach Möglichkeit einvernehmlich gefasst werden. Kommt ein einvernehmlicher Beschluss nicht zustande, entscheidet das Gremium mit den satzungsgemäßen Mehrheiten. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden, wenn offen abgestimmt wird; sonst gilt Stimmengleichheit als Ablehnung.

§13
Wahlen

(1) Der Freundeskreisvorsitzende  wird gemäß der Wahlordnung des Freundeskreises Salzmannschule e.V. gewählt.

(2) Mitglieder zu Ausschüssen und Kuratorien werden gemäß §10 und §12 der Vereinsatzung von der Mitgliederversammlung gewählt.

(2) Die Wahl der Mitglieder von Arbeitsgemeinschaften oder von Personen für sonstige Aufgaben erfolgt durch die Vorstandssitzung.

(3) Eine Wahl erfolgt, wenn kein Mitglied widerspricht, durch Zuruf. Sie erfolgt, wenn mehrere Kandidaten nominiert werden, durch ein schriftliches Wahlverfahren.

(4) Der Freundeskreisvorsitzende hat ex-officio den Vorsitz der von der Mitgliederversammlung und der Vorstandssitzung eingesetzten Ausschüsse, Kuratorien bzw. Arbeitsgemeinschaften.  Er kann den Vorsitz delegieren an Vorsitzende, die dann von der Mitgliederversammlung bzw. der Vorstandssitzung gewählt werden müssen.

§14
Protokoll

(1) Über jede Sitzung wird ein Protokoll angefertigt. Der Vorsitzende ist für die sachgerechte Niederschrift der Verhandlungen verantwortlich.

(2) Das Protokoll über vertrauliche Verhandlungen ist in einem getrennten vertraulichen Teil niederzulegen. Im nicht vertraulichen Teil ist auf die Existenz eines vertraulichen Teils zum Verhandlungsgegenstand hinzuweisen.

(3) Mit Ausnahme der Vorstandssitzung, für die §14 der Vereinsatzung die Protokollführung regelt, wird zu Beginn der Sitzung vom Vorsitzenden aus dem Kreis der Mitglieder ein Protokollführer benannt; mit der Protokollführung können die Mitglieder von Sitzung zu Sitzung abwechselnd betraut werden.

(4) Jedes Mitglied des Gremiums und der Freundeskreisvorsitzende erhalten möglichst bald nach der Sitzung ein Exemplar des Protokolls. Protokolle öffentlicher Sitzungen können darüber hinaus an einen von der Vorstandssitzung  beschlossenen Empfängerkreis weitergegeben werden. Protokolle nichtöffentlicher Sitzungen erhalten nur die Mitglieder; diese Protokolle dürfen nicht weiter verbreitet werden. Die Einsichtnahme vertraulicher Protokolle durch nicht berechtigte Personen sowie das Anfertigen von Kopien und Abschreiben, auch auszugsweise, ist untersagt.

(5) Einsprüche gegen das Protokoll sind umgehend nach Empfang des Protokolls beim Vorsitzenden zu erheben.  In der folgenden Sitzung ist das Protokoll vom Gremium ohne Änderung oder nach Berichtigung zu genehmigen. Über Anträge auf Berichtigung muss abgestimmt werden. In Protokollen von Gremien, die absehbar über einen längeren Zeitraum nicht tagen, kann eine Frist von vier Wochen angegeben werden, in der Einsprüche gegen das Protokoll zu erheben sind; gehen innerhalb der Frist keine Einsprüche ein, gilt das Protokoll als angenommen.

§15
Akteneinsicht

Die Mitglieder eines Gremiums sind berechtigt, alle Akten des Gremiums zu Vorgängen, an deren Beratung sie mitwirken bzw. mitgewirkt haben, einzusehen. Im Übrigen entscheidet der Vorsitzende nach pflichtgemäßem Ermessen über die Gewährung von Akteneinsicht in Kenntnis der Gründe für das Begehren. Über Einsprüche gegen eine Ablehnung der Akteneinsicht entscheidet die Vorstandsitzung.

§16
Eilentscheidung des Freundeskreisvorsitzenden

Der Freundeskreisvorsitzende kann in dringenden unaufschiebbaren Angelegenheiten vorläufige Entscheidungen und Maßnahmen treffen. Die Vorstandssitzung oder die sonstige betroffene Stelle ist unverzüglich zu unterrichten. Diese können die vorläufige Entscheidung oder Maßnahme aufheben, sofern sie nicht aus Rechtsgründen  geboten war oder durch ihre Ausführung bereits Rechte Dritter entstanden sind.

§17
Auskünfte des Freundeskreisvorsitzenden

(1) Der Freundeskreisvorsitzenden informiert den Vorstandssitzung nach pflichtgemäßem Ermessen über
Angelegenheiten des Freundeskreises.

(2) Mitglieder des Vorstands sind berechtigt, in Angelegenheiten des Freundeskreises Auskünfte vom Freundeskreisvorsitzenden zu verlangen. Der Freundeskreisvorsitzende kann sich vorbehalten, die Fragen auf der nächsten Sitzung oder schriftlich zu beantworten.

§18
Schriftverkehr

Der Sekretär des Freundeskreises verantwortet zusammen mit dem Freundeskreisvorsitzen den Schriftverkehr. Den Schriftverkehr der Ausschüsse, Kuratorien und Arbeitsgemeinschaften innerhalb des Freundeskreises erledigen deren Vorsitzende.

Der  Schriftverkehr der Ausschüsse, Kuratorien und Arbeitsgemeinschaften an Stellen außerhalb des Freundeskreises - insbesondere die Schulleitung - sind über den Freundeskreisvorsitzenden zu leiten bzw. wird von ihm erledigt.

§19
Anhänge zur Geschäftsordnung

(1) Bestimmungen über die Aufgaben, Zusammensetzung und Bildung der Organe des Vereins, der Ausschüsse, Kuratorien und Arbeitsgemeinschaften des Freundeskreises sind in einen Anhang I zur Geschäftsordnung aufgenommen.

(2) Empfehlungen der Vorstandssitzung zur Handlungsweise der Gremien und Ausführungsbestimmungen zur Geschäftsordnung sind in einen Anhang II zur Geschäftsordnung aufgenommen.

§20
Inkrafttreten und Änderungen der Geschäftsordnung

(1) Änderungen der Geschäftsordnung und des Anhangs I müssen in zwei Sitzungen des Vereinsvorstands beraten und beschlossen werden. Zur Beschlussfassung in der zweiten Lesung ist die Mehrheit der Mitglieder des Vorstands erforderlich.

(2) Diese Geschäftsordnung wurde vom Vereinsvorstand am 10.09.2012  in 1. Lesung und am 03.12.2012  in 2. Lesung beschlossen. Sie tritt am 01.01.2013 in Kraft.

 

Anhang I

Geschäftsordnung des Vereinsvorstands  und der Ausschüsse des Freundeskreises Salzmannschule e.V.

Aufgaben, Zusammensetzung und Bildung der Arbeitsgemeinschaften

Für die Bildung von Ausschussen und Kuratorien des Freundeskreises Salzmannschule e.V.  gilt die Vereinssatzung.

Arbeitsgemeinschaften werden von der Vereinsvorstandssitzung eingesetzt.

§1
Ständige Gremien und Beauftragte

(1) Die Mitgliederversammlung und der  Vereinsvorstand können für bestimmte Sachgebiete ständige Ausschüsse, Kuratorien bzw. Arbeitsgemeinschaften einsetzen.

Die Zahl der Mitglieder, die Zusammensetzung und die Amtszeit bis zur Neuwahl der Mitglieder richten sich nach der Aufgabenstellung oder nach den Richtlinien, die die Bildung dieser Gremien vorschreiben.

(2) Ständige Gremien (Arbeitsgemeinschaften AG, siehe auch document Anhang I der Geschäftsordnung - Arbeitsgemeinschaften mit Namen .):

(a) AG "Museum der Salzmannschule Schnepfenthal" 

(b) AG "Öffentlichkeitsarbeit" 

(c) AG "Salzmann-Fonds und Sponsoring" 

(d) AG „Sommerfest" 

(e) AG "Wegenetz und Waldfriedhof" 

(3) Der Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende müssen Mitglieder des Freundeskreises sein und werden von der Mitgliederversammlung bzw. dem Vereinsvorstand gewählt.

(4)Der Schulleiter gehört den ständigen Gremien des Freundeskreises mit beratender Stimme an.

(5) Die ständigen Gremien bereiten auf Veranlassung des Vereinsvorstands,  des Freundeskreisvor­sitzenden oder in eigener Zuständigkeit Entscheidungen der Vorstandssitzung vor. Der Vereinsvorstand kann den ständigen Gremien Entscheidungskompetenz in bestimmten Angelegenheiten oder auf Dauer einräumen. Für solche Entscheidungen der ständigen Gremien zeichnet der Freundeskreisvorsitzende verantwortlich. Der jeweilige Vorsitzende gilt als Sachverständiger des Freundeskreises in allen dem jeweiligen Gremium  zufallenden Fragen.  Er soll vom Freundeskreisvorsitzenden bei einschlägigen Verhandlungen hinzugezogen oder von diesem mit der Führung der Verhandlungen beauftragt werden. Der Vorsitzende ist dem Freundeskreisvorsitzenden und dem Vereinsvorstand  für die Erledigung der dem Gremium zufallenden Aufgaben verantwortlich.

§2
Ad-hoc-Ausschüsse

(1) Zur Bearbeitung einmaliger Aufgaben kann der Vereinsvorstand Ad-hoc-Ausschüsse einrichten. Die Ad-hoc-Ausschüsse bereiten im Auftrag des Vereinsvorstands oder des Freundeskreisvorsitzenden Entscheidungen vor.

(2) Die Mitglieder eines Ad-hoc-Ausschusses werden vom Vereinsvorstand gewählt. Die Zahl der Mitglieder und die Zusammensetzung des Ausschusses richten sich nach der jeweiligen Aufgabenstellung. Mitglieder  eines  Ad-hoc-Ausschusses müssen nicht dem Vereinsvorstand angehören.

§3
Geschäftsgang

(1) Alle Angelegenheiten zwischen dem Freundeskreis oder Teilen desselben nach außen oder der Schule sind von dem bzw. über den Freundeskreisvorsitzenden abzuwickeln.

(2) Der Sekretär unterstützt den Freundeskreisvorsitzenden bei der Führung der laufenden Geschäfte des Vereins.

 

Anhang II

zur Geschäftsordnung des Vereinsvorstands  und der Ausschüsse des Freundeskreises Salzmannschule e.V.

Empfehlungen zur Handlungsweise der Gremien und Ausführungsbestimmungen zur Geschäftsordnung

1. Rauchverbot in Sitzungen

Bei Sitzungen des Vorstands und seiner Ausschüsse wird nicht geraucht.
Von dieser Regelung kann abgewichen werden, wenn alle an einer Sitzung teilnehmenden Personen zustimmen.

2. Dauer der Sitzungen des Vereinsvorstands
Es wird angestrebt, die Dauer der Vorstandssitzungen auf 3 Stunden zu beschränken, mit Zustimmung des Vorstands kann im Einzelfall die Dauer auf 4 Stunden ausgedehnt werden. Auf Antrag kann eine Sitzungsunterbrechung stattfinden.


[1] Diese Geschäftsordnung verwendet zur besseren Lesbarkeit die männlichen Formen bei Personen.  Die weiblichen Formen gelten entsprechend ohne explizit angegeben zu sein.

[2] Gemeint sind hier neben dem Freundeskreisvorsitzenden auch die Vorsitzenden der Gremien.