Die mehr als 200 Mitglieder des heutigen Freundeskreises Salzmannschule e.V. sind ehemalige Schüler, Schüler, Lehrer, Eltern und allgemein Freun­de der Schule. Der Freundeskreis versteht sich auch als Bindeglied zwischen den Generationen. Wir möchten insbesondere die Eltern ausdrücklich ermutigen, den Freundeskreis durch ihre Mit­gliedschaft und (oder) Spenden zu unterstützen.

Finanzielle Unterstützung durch den Freundeskreis

Der Freundeskreis unterstützt im Einzelfall Schülerinnen oder Schüler des Spezialgymnasiums für Sprachen finanziell, um ihnen die Teilnahme an Sprachexkursionen oder Tagungen im In- oder Ausland zu ermöglichen. Darüber hinaus unterstützt er die Durchführung kultureller Veranstaltungen wie Konzerterlebnisse in der Schule und lobt Preise für besonderes soziales Engagement von Schülerinnen und Schülern aus. Zu diesem Zweck wurde im Sinne des Schulgründers im Jahre 2009 vom Vorstand der "Salzmann-Fonds" ins Leben gerufen.

Schulgeschichte

Der Freundeskreis fördert das ehrende Angedenken an den Begründer der Schule Christian G. Salzmann und an seine geistigen Nachfolger, zu denen so bedeutende Persönlichkeiten wie der Begründer der Körpererziehung im Rahmen des Schulunterrichts Johann C.F. GutsMuths und der Geograf Carl Ritter gehören. Er hilft mit bei der Verbreitung der tragenden pädagogischen Ideen Salzmanns und des humanistischen Erbes der Salzmannschule. So sind durch Mithilfe des Freundeskreises zwei Dokumentarfilme entstanden, die vom Leben und Wirken von Salzmann und GutsMuths erzählen.

Der Freundeskreis bringt sich ein beim Erhalt und der Pflege bedeutender kultureller Werte der Salzmannschule im Sinne pädagogischer und philanthropischer Tradition. Die Schule und der Freundeskreis sind stolz auf ihr Schulmuseum im Haus 4 , das die wechselvolle Schulgeschichte in spannender und interessanter Form darstellt.

Gemeinschaft

Der Freundeskreis unterstützt den Kontakt zwischen der ganz alten Generation von Schülern, den "Altschnepfenthälern", die noch über ihre eigenen Erfahrungen in der Hitler-Diktatur und den ersten Jahren nach dem 2. Weltkrieg berichten können, bis hin zur jungen Generation von Schülern, den "Jungschnepfen­thälern", die jährlich in das Spezialgymnasium für Sprachen aufgenommen werden. Schülerinnen und Schüler beteiligen sich im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft Schulgeschichte  an der Aufarbeitung der deutschen Geschichte dieser Zeit.

Die Salzmannschule war für alle ihre Absolventen ein prägender Ort und nicht wenige von ihnen sind auch nach vielen Jahren noch in Kontakt mit Schnepfenthal. Der Freundeskreis versteht sich als Bindeglied und bringt ehemalige Schüler und Lehrer einmal im Jahr im Rahmen eines großen Jubiläumstreffens zusammen.